26.08.2008

Das "Centre d'Action Juridique"

Das "Centre d'Action Juridique" (CAJ) von TRIAL bietet Opfern von internationalen Verbrechen (wie Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Folter, Verschwindenlassen) Hilfe, indem es bestehende Mittel zum Schutz der Menschenrechte ergreift.

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Der Fall Djamel und Mourad Chihoub vor dem UN-Menschenrechtskomitee eingereicht

b022ac2343b9c40cd11d9a84a6a41a42.jpg4f9f4dfe1148a185161b9e23b934a8a6.jpgIm August 2008 hat das TRIAL Advocacy Center (ACT), stellvertretend für die Eltern von Djamel und Mourad Chihoub, bei dem Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Algerien eingereicht.

Djamel und Mourad Chihoub sind seit ihrer jeweiligen Verhaftung durch Mitglieder der algerischen Armee am 16. Mai 1996 und am 13. November 1996 verschwuden. Trotz unermüdlichen Bemühungen hat ihre Familie von den staatlichen Behörden keine Informationen in Bezug auf ihr Schicksal erhalten.


Das ACT ersucht das Menschenrechtskomitee zu erklären, dass Algerien die Grundrechte von den Gebrüder Chihoub und deren Eltern verletzt hat und demzufolge eine Wiedergutmachung leisten muss.

Für mehr Informationen klicken sie hier. (Englisch)

09.07.2008

Der Fall Abdussalam Il Khwildy vor dem UN-Menschenrechtskomitee eingereicht

Im Juli 2008 haben das TRIAL Advocacy Center (ACT) und die Organisation Al-Karama, stellvertretend für den Bruder von Herrn Abdussalam Il Khwildy, bei dem Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Libyen eingereicht.

Herr Abdussalam Il Khwildy wurde im April 1998 von Agenten des Dienstes für innere Sicherheit willkürlich verhaftet und blieb während fünf Jahren inhaftiert, weil er unter dem Verdacht stand seinem Bruder geholfen zu haben 1996 aus dem Land zu flüchten. Er wurde incommunicado festgehalten und wurde Opfer von Folter und Misshandlungen.

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Der Fall Mohamed Lemmiz vor dem UN-Menschenrechtskomitee eingereicht

2516a2a885159ac96ec2736604559698.jpgIm Juli 2008 hat das TRIAL Advocacy Center (ACT), stellvertretend für die Mutter von Herrn Mohamed Lemmiz, bei dem Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Algerien eingereicht.

Herr Lemmiz ist seit seiner Verhaftung am 30. April 1996 durch Mitlglieder der algerischen Armee verschwunden. Trotz unermüdlichen Bemühungen hat seine Familie von den staatlichen Behörden keine Informationen in Bezug auf seinen Verbleib erhalten.

Das ACT ersucht das Menschenrechtskomitee zu erklären, dass Algerien die Grundrechte von Herrn Mohamed Lemmiz, sowie von dessen Mutter, verletzt hat und demzufolge eine Wiedergutmachung leisten muss.

Für mehr Informationen klicken Sie hier.

18.06.2008

Der M. Benattia Zerrougui Fall wurde bei dem Menschenrechtskomitee eingereicht

6facfdad26a206578470a0b9ee96e653.jpgIm Juni 2008, hat das Advocacy Center von TRIAL (ACT) stellvertretend für den Bruder von Herrn Benattia Zerrougui, bei dem Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Algerien eingereicht.

Herr Zerrougui ist seit seiner Verhaftung durch Mitglieder der Polizei von Tiaret am 1. Juni 1995 verschwunden. Trotz unermüdlichen Bemühungen hat seine Familie von den staatlichen Behörden keine Informationen in Bezug auf sein Schicksal und Verbleib erhalten.

Das ACT ersucht das Menschenrechtskomitee zu erklären, dass Algerien die Grundrechte von Herrn Benattia Zerrougui, sowie von dessen Bruder, verletzt hat und demzufolge eine Wiedergutmachung leisten muss.

15.06.2008

Beschwerde betreffend Abdeladim Ali Mussa Benali vor dem UNO-Menschenrechtsausschuss eingereicht

33a9761b6b9225fb58c379cd8191f194.jpgIm Mai 2008 hat das 'Centre d'Action Juridique' von TRIAL (CAJ), stellvertretend für den Bruder von Abdeladim Ali Mussa Benali, beim Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Lybien eingereicht.

Herr Benali wurde im August 1995 willkürlich von lybischen Sicherheitsbeamten festgenommen und daraufhin sieben Jahre in Haft gehalten. Nachdem er im Oktober 2002 freikam, ist er am 16. Oktober 2005 erneut von Sicherheitsbeamten festgenommen worden. Insgesamt verbrachte Benali fast zehn Jahre im Gefängnis ohne dass sein Fall von einem Justizorgan behandelt worden ist. Während seiner Haft wurde ihm die meiste Zeit jeglichen Kontakt mit der Aussenwelt verwehrt. Benali wurde wiederholt Opfer von Folterhandlungen: Er wurde insbesondere mit Eisenstangen und anderen, ähnlichen Gegenständen geschlagen, über Zeiräume bis zu zwei Jahren in einer unterirdischen, unhygiensichen Zelle in Einzelhaft gesperrt, während mehr als fünf Jahren “incommunicado” gehalten und erhielt oft keine Nahrung.

Herr Benali ist am 23. März 2006 aus dem Gefängnis von Abu Slim verschwunden. Seither fehlt von ihm jede Spur.

Das CAJ hat den Menschenrechtsausschuss ersucht, festzustellen, dass Lybien die Grundrechte von Abdeladim Ali Mussa Benali und seinem Bruder verletzt hat und daher zur Zahlung einer Wiedergutmachung verpflichtet ist.

02.06.2008

Beschwerde betreffend Djaafar Sahbi vor dem UNO-Menschenrechtsausschuss eingereicht

ffa76dbee95575a5a94e8d3687263e8f.jpgIm Mai 2008 hat das 'Centre d'action juridique ' von TRIAL (CAJ), stellvertretend für die Mutter von Djaafar Sahbi, beim Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Algerien eingereicht.

Djaafar Sahbi wird seit seiner Verhaftung durch die algerische Polizei am 11. August 1996 vermisst. Trotz zahlreicher Bemühungen erhielt seine Familie von den Behörden keine Informationen über dessen Verbleib.

Das CAJ ersucht daher den Menschenrechtsausschuss, festzustellen, dass Algerien die Grundrechte von Djafaar Sahbi verletzt hat und folglich zur Zahlung einer Wiedergutmachung verpflichtet ist.

Weiterführerende Informationen finden sie hier.

22.05.2008

Beschwerde betreffend Djilali Hanifi vor dem UNO-Komitee gegen Folter eingereicht

2e9ca0c927e72cdcab9f3ae5c14b73ef.jpgIm April 2008 hat das 'Centre d'action juridique ' von TRIAL (CAJ), stellvertretend für den Bruder von Djilali Hanifi, beim Komitee gegen Folter der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Algerien eingereicht.

Herr Djilali Hanifi wurde am 1. November 1998 von Gendarmen der Dark Al Watani verhaftet. Im Verlauf seiner Haft wurde Herr Hanifi Opfer von Folterakten, welche zu seinem Tod führten. Trotz zahlreicher Bemühungen konnte seine Familie nicht erreichen, dass ein Verfahren gegen die Verantwortlichen eröffnet wurde und die Todesumstände aufgeklärt wurden. Der Familie des Opfers wurde auch keine Wiedergutmachung zugesprochen.

Das CAJ ersucht daher das Komitee gegen Folter, festzustellen, dass Algerien in Bezug auf die Folterakte an Herrn Djilali Hanifi gegen mehrere Bestimmungen des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe verstossen hat.

10.04.2008

Der Fall Idriss und Juman Aboufaied vor dem Menschenrechtskomitee

d4a7aaae56a7e851f86067c22778a641.jpgIm April 2008 hat das TRIAL Advocacy Center (ACT), stellvertretend für den Bruder der Herren Idriss und Juma Aboufaied, bei dem Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Libyen eingereicht.

Am 5. November 2006 wurde Herr Idriss Aboufaied, ein bekannter politischer Kritiker des Regimes von Khadafi, von libyschen Sicherheitsbeamten willkürlich festgenommen und für 54 Tage in Incommunicado-Haft gehalten. Er wurde freigelassen und anschliessend am 16. Februar 2007 wieder festgenommen. Seither ist er in Haft ohne Recht auf Besuch oder jeglichen Kontakt mit seiner Familie oder einem Anwalt. Während den beiden Gefängnisaufenthalten wurde er gefoltert und misshandelt. Zurzeit steht er wegen des Veranstaltens einer friedlichen Demonstration vor einem Sondergericht, dessen Verfahrensablauf zutiefst unfair ist.

Herr Juma Aboufaied wurde am 16. Februar 2007 ebenfalls festgenommen. Er ist seither - seit über einem Jahr - verschwunden.

Das ACT ersucht das Menschenrechtskomitee zu erklären, dass Libyen die Grundrechte der Herren Idriss und Juma Aboufaied, sowie von deren Bruder, verletzt hat und demzufolge eine Wiedergutmachung leisten muss.

03.04.2008

Der Fall Bouzid Mezine vor dem Menschenrechtskomitee

19bcfc812f8a097664375101767e74de.jpgIm März 2008 hat das TRIAL Advocacy Center (ACT), stellvertretend für den Bruder von Bouzid Mezine, bei dem Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen eine Beschwerde (sogenannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Algerien eingereicht.

Herr Mezine verschwand, nachdem er am 11 August 1996 von Mitgliedern der algerischen Armee verhaftet worden war. Trotz unermüdlichen Bemühungen hat seine Familie von den staatlichen Behörden keine Informationen in Bezug auf sein Schicksal und Verbleib erhalten.

Das ACT ersucht das Menschenrechtskomitee zu erklären, dass Algerien die Grundrechte von Herrn Bouzid Mezine, sowie von dessen Bruder, verletzt hat und demzufolge eine Wiedergutmachung leisten muss.