21.11.2008
Das "Centre d'Action Juridique"
Das "Centre d'Action Juridique" (CAJ) von TRIAL bietet Opfern von internationalen Verbrechen (wie Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Folter, Verschwindenlassen) Hilfe, indem es bestehende Mittel zum Schutz der Menschenrechte ergreift.
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09.07.2008
Der Fall Abdussalam Il Khwildy vor dem UN-Menschenrechtskomitee eingereicht
Im Juli 2008 haben das TRIAL Advocacy Center (ACT) und die Organisation Al-Karama, stellvertretend für den Bruder von Herrn Abdussalam Il Khwildy, bei dem Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Libyen eingereicht.
Herr Abdussalam Il Khwildy wurde im April 1998 von Agenten des Dienstes für innere Sicherheit willkürlich verhaftet und blieb während fünf Jahren inhaftiert, weil er unter dem Verdacht stand seinem Bruder geholfen zu haben 1996 aus dem Land zu flüchten. Er wurde incommunicado festgehalten und wurde Opfer von Folter und Misshandlungen.
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Der Fall Mohamed Lemmiz vor dem UN-Menschenrechtskomitee eingereicht
Im Juli 2008 hat das TRIAL Advocacy Center (ACT), stellvertretend für die Mutter von Herrn Mohamed Lemmiz, bei dem Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Algerien eingereicht.
Herr Lemmiz ist seit seiner Verhaftung am 30. April 1996 durch Mitlglieder der algerischen Armee verschwunden. Trotz unermüdlichen Bemühungen hat seine Familie von den staatlichen Behörden keine Informationen in Bezug auf seinen Verbleib erhalten.
Das ACT ersucht das Menschenrechtskomitee zu erklären, dass Algerien die Grundrechte von Herrn Mohamed Lemmiz, sowie von dessen Mutter, verletzt hat und demzufolge eine Wiedergutmachung leisten muss.
Für mehr Informationen klicken Sie hier.
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22.05.2008
Beschwerde betreffend Djilali Hanifi vor dem UNO-Komitee gegen Folter eingereicht
Im April 2008 hat das 'Centre d'action juridique ' von TRIAL (CAJ), stellvertretend für den Bruder von Djilali Hanifi, beim Komitee gegen Folter der Vereinten Nationen eine Beschwerde (so genannte Mitteilung einer Einzelperson) gegen Algerien eingereicht.
Herr Djilali Hanifi wurde am 1. November 1998 von Gendarmen der Dark Al Watani verhaftet. Im Verlauf seiner Haft wurde Herr Hanifi Opfer von Folterakten, welche zu seinem Tod führten. Trotz zahlreicher Bemühungen konnte seine Familie nicht erreichen, dass ein Verfahren gegen die Verantwortlichen eröffnet wurde und die Todesumstände aufgeklärt wurden. Der Familie des Opfers wurde auch keine Wiedergutmachung zugesprochen.
Das CAJ ersucht daher das Komitee gegen Folter, festzustellen, dass Algerien in Bezug auf die Folterakte an Herrn Djilali Hanifi gegen mehrere Bestimmungen des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe verstossen hat.
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